Mittwoch, 28. Juni 2017

total eclipse of a heart.

Das was jetzt kommt, ist nicht für dich.
Das hast du nicht verdient.

Hier kommt die Wahrheit meiner Geschichte, unbestimmt für all diese Augen.
Aber ich will dich nicht sehen müssen, um dir das zu sagen.
Du hast einfach nicht um mich gekämpft.

Wir sprechen hier nicht von Vergewaltigung, liegt das denn nicht in der Luft?
Schauen nicht alle trostlos rein, wenn ich über dich spreche?
Glaubt nicht jeder, was du mir grausames angetan hast?
Glaubst du es selbst? Oder nicht?

Nein.
Das was ich tat, tat ich für dich.
"Man küsst nicht so wenn man lesbisch ist."
Wie küsst man denn jemanden, für den man selbst seine Sexualität aufgegeben hätte?
Ja, ich kam erst darauf, als ich dich zu verlieren glaubte.
Du kamst drauf, als du schon alles verdorben hattest.

Ich habe dich geliebt, ich dachte ich würde dich heiraten, wenn alle Stricke reissen.
Du hast mir all diese Einsamkeit genommen, eine Nachricht hat gereicht, 35-40min haben gereicht - du warst da. Du hast mein betrunkenes Ich damals nicht ausgenutzt.
Stockbesoffen war ich, hast mich zur Haltestelle und nach Hause getragen.
Ich fühlte mich nie einsam als wir in einem Bett lagen.
Aber deine Nähe war zuviel.

Mir glitt alles aus der Hand, ich wollte 100% sein, nach den letzten Mitteln greifen die ich hatte.
Du nahmst dir, was du glaubtest, dass dir zustehen würde. Mich.
Meine Würde.
Und du hast dich gegen mich entschieden. Warum? Wir haben uns doch geliebt. Du & ich, wir waren eins. Dich hab ich über alles gestellt, auch wenn ich dir das nie gezeigt habe.

Aber dann hast du eine Hure gefunden, die du ficken konntest. Die dir das Gefühl gab das Beste auf der Welt zu sein. Ich gab dir zwar meinen Körper, weil du das wolltest - weil ich dachte, weil ich dachte .. ich war kurz davor dich zu verlieren. Erbärmlich, findest du nicht?
Nur, ich gab dir meinen Segen nicht.

Fragst du dich auch manchmal, ob ich ein Mädchen gefunden hab?
Glaubst du mir jetzt?

Du warst alles was ich hatte. Du & ich durch dick und dünn. Einfach Musik an, tanzen. Versuchen den Takt vom Walzer zu halten.

Manchmal frag ich mich, ob du mich je geliebt hast.
"Ich liebe dich nicht mehr." Wow, ok.
Also nie getan gehabt zu haben man.

Du hast mich nie geliebt, man.
Du hast nie um mich gekämpft, man.
Wir standen da, Arm in Arm und ich habe so geweint.
Du bist gegangen, im selben Atemzug kamst du wieder.
Du sollst gehn. Geh.
Du würdest dich jedesmal wieder gegen mich entscheiden.

Fuck, alter.
Du warst mein bester Freund. Mehr wollt ich nicht.
Wollte doch nur, dass du hinter mir stehst.
Du standest vor mir, hast mich erstochen. Eiskalt.
Hast mich ausbluten lassen, hast du an mich gedacht als du sie gefickt hast?
Hm? Genauso gut wie ich?
Glaub ich nicht.

Für dich hätte ich alles aufgegeben, hätte ein Haus mit dir gekauft, zwei Kinder.
Wie wärs?
Wie wärs mich deine Frau zu nennen?
Du wolltest mich so doch nie, genauso wenig wie ich dich.
Wollten wir nicht einfach trinken und die Welt analysieren?
Statt mich und meine Sexualität auf die Probe zu stellen, genau wissend dass du dieses Spiel verlieren würdest? Und ich mich?
Du hast nie um mich gekämpft.

Und jetzt trau dich. Komm und sag wie es ist.
Bist du glücklich jetzt? Bringt sie dich zum Lachen wie ich?
Und wenn alles zerbricht, wenn du am Boden liegst und weinst -
legt sie sich zu dir und sagt "ich lass dich nicht allein." ?
Und jetzt trau dich. Komm, du weisst doch wie es ist.
Keine auf der weiten Welt bringt dich zum Weinen wie ich.
[...]

Es kann mich nicht weniger interessieren, ob du tot bist oder lebst.
Ob du gesund bist oder krank, ob du Krebs hast oder AIDS.
Mir gehts am Arsch vorbei, du Wichser reisst mein Herz in zwei.
Millionen Teile und die sind schwer wie Blei.
Meine Gedanken kreisen wie'n Adler immer wieder um die selbe Kacke, wie geht's ihm, wo ist er, wo war er?
Hat er an mich gedacht, wie ich an ihn denk?
Merkt er nicht wie er mich kränkt? Ich will doch nichts geschenkt.

Und dann fängt die Scheisse von vorne an, ich greif Rosen und fass Dornen an.
Du bist für mich gestorben man, hast alles verdorben man.

Am Anfang war lieblich, du sagtest du liebst mich, warst friedlich und niedlich.
Ich sagte ich lieb' dich - das gibt sich doch.
Heute bist du der kühlste Mann, super duper chabo - wie fühlts sich an?

Fühlst du den Hass, alter?
Macht dir das Spass, alter?

Ich scheiss auf dich.

Das wars, du liebst - du liebst mich nicht.
Und deshalb liebe ich dich jetzt auch nicht mehr.

Ich wünsch dir zum Abschied, n beschissenes Gewissen mit Gewissensbissen.
Ne Seele voll mit Rissen und das du lernst mich zu vermissen, n Kissen..
..das nur leer liegt und ewig davon zeugt, dass die Alte die da mal lag dich verabscheut.
Und heute noch bereut, irgendwann mit dir zutun gehabt zu haben.

Schick deine Rosen deinen Schlampen, die auf Blumen abfahrn.
Heute kaum noch zu glauben, wie sehr man sich erniedrigt in Zeiten, die widrig sind.
Für Scheisse, die man nie kriegt.
Wie blickt ne Alte den Dreck, wenn sie verliebt ist?
Das gibt es und das ist dein Glück.

Easy come and easy go.
Fick dich und deine Show.

Du liebst - du liebst mich nicht.
Du liebst mich nicht, du liebst mich einfach nicht.
Und deshalb liebe ich dich auch nicht mehr.

Genug Mindfuck?
Gönn dir.
Wollts nur gesagt haben.
Und es interessiert mich nicht, was wer davon hält.
Ich hab meinen Teil getan.
Ein allerletzes Mal.
Man muss mehr Courage haben, als diesen Dreck hier zu lesen.
Aber die Welt enthält zuviel von so genannten Losern.
Wie dich.
Du hast nie um mich gekämpft.
Und jetzt ist es zu spät.

Ich wollte nicht auf dich warten.
Oder auf meine Traumfrau verzichten.
Oder gar auf echte Freunde.

Welche, die einen nicht ficken und zurücklassen.
Wie Dreck.
Wie nichts.
Welche Art von Vergewaltigung ist das?

Nie was von emotionalem Missbrauch gehört?
Man sieht, in den Schatten meines Herzens beschütze ich dich dennoch.
Vergiss mich nie.


Sonntag, 4. Juni 2017

lost pain.

Es gibt da ein Thema, dass du immer vermeidest.

Hm? Ich? Welches?
Mein eigener Schmerz. Mein eigener Schmerz. Mein eigener Schmerz.
Den niemand außer mir kennt, logisch. Wann hört das auf, wann werde ich erlöst, wann lass ich endlich los.
Ob du hellsehen kannst, frag ich mich. Warum machst du dieses Fass jetzt auf?

Ich weiss nichts mehr, jetzt ist alles anders. Dieser Mensch hat losgelassen, genau dann als ich mich nicht festhalten​ konnte - es aber dennoch tat. So bin ich, ich kenn mich. Ich würde ununterbrochen fallen und daran sterben, würde ich mich nicht trotz allem festhalten. Ich habe allein dadurch gelernt für mich zu kämpfen, danke dafür. Hat es sich gelohnt, hat es das nicht - ich weiss es nicht. Aber so ist das mit Menschen wie mir, viel zu festgefahren um das so einfach hinter sich zu lassen. Während mein Kopf das wirklich getan hat und tatsächlich das Leben geniesst, ist mein Herz ein Sadist, welches Spass daran hat die umständlich zugenähten Wunden einfach wieder aufzureissen.

Danke Tumblr. Danke Bea. Danke an die strange Bar, in die ich null reingepasst habe.
Eine unglaublich wichtige Frage.

Soll ichs euch mal sagen? Weil ich ein riesiges Herz habe, welches gleichzeitig nicht besonders stark ist. Wohlmöglich habe ich einen riesen Fehler gemacht, als ich immer wieder Scheisse toleriert habe, die ich niemals verdient hatte. Nein, ich habe das nicht verdient, ich hätte so ein Leben niemals verdient, ich hätte es nicht verdient immer wieder auszubluten, für nichts nichts nichts.
Alles zu geben und nichts zurück zu bekommen -
was gibt es Schlimmeres?
Wenn deine Liebe nicht auf dieselbe Art erwiedert wurde, wie kannst du darüber hinweg kommen? Wenn dein Herz sich immernoch zusammenzieht, für jemanden dem du nichts wert bist? Nie genug wert warst?
Wenn du nie respektiert wurdest? Wenn du nie zur selben Zeit geliebt und verstanden wurdest - was hattest du dann? Nichts. Und dieses nichts hat sich so tief in mein Herz gebohrt, bis ins Rückenmark - bis in jede Zelle meines Körpers. 
Nein, ich will nicht jammern oder klagen oder sonst etwas. Ich bin glücklich mit mir, mit allem was ich jetzt habe und lebe. Ich habe irgendwann doch richtig genug entschieden, sodass ich mich nicht für mehr schämen müsste.
Ich habe einen viel zu grossen Fehler gemacht, als ich das zugelassen habe. Als ich zuliess, dass wer anders mein Leben und mich kaputt macht. Als ich zuliess, jemanden zu verlassen, obwohl meine Liebe so unendlich war. Als ich die Tür immer wieder öffnete und genau dann, als ich sie einfach offen lassen wollte - ich verlassen wurde. Ich wurde losgelassen. 
Was ich sagen will, ich werde niemals einfach so aufhören manches zu fühlen oder mich an manches zu erinnern. Das wird immer meine grösste Schwäche sein, aber ganz ehrlich, sie hat nicht nur schlechtes gebracht. Ich habe genauso gelernt, wie ich gelitten habe.
Und dass ich auch heute noch leide ab und zu zeigt, wie tief Gefühle gehen können. Wie aufrichtig ich selbst bin und dass ich eines Tages ohne zurückzublicken lächeln werde.
Ja, ich habe alles von mir gegeben, ich bekam nichts.
Was bedeutet dass du mich nicht verdienst, es nie getan hast und es nie tun wirst.
Du hättest ehrlich sein sollen, als du mich nicht genauso geliebt hast.
Man sagt ja gerne sowas wie "niemand wird dich je so lieben, wie ich."
So arrogant möchte ich eigentlich nicht sein, aber es wäre doch eine Lüge, würde ich das verneinen?
Was nicht bedeutet, es sei die richtige Liebe gewesen. Das war sie nie, aber Mensch will immer das erzwingen, was es will. 

Ich dachte eigentlich nie, ich sei was besseres gewesen, aber ich wusste immer was ich wollte.
Das Problem war nur, ich habe viel mehr geliebt, als ich gewollt habe. Ich hätte es wissen müssen, dass es der falsche Weg war.
Denn ich bin sicher, dass es irgendwann eine Frau geben wird, die mir beides Geben kann. Liebe und Glück. 

Nur um einen weniger boshaften Abschluss zu machen, ich breue nichts. Ich habe alles mit Leidenschaft und Verrücktheit durchlebt und mehr oder weniger über mich ergehen lassen - denn das war nie was ich wollte und niemals - ich weiss ich wiederhole mich- das was ich verdient habe. Ich würde keinen ignorieren, ich würde auf keinen schiessen, einen minimalen Platz gibt es immernoch in meinem Herzen. Aber fakt ist, dieser Platz existiert bloss auf Zeit. Das Schicksal wollte nie, dass du für immer bleibst. 
Das wolltest du selbst nie.
Und ich eigentlich auch nicht.

Gute Nacht, vielleicht versteht ihr jetzt weshalb ich so selten schreibe.
Manch einem Leser hab ich einfach nichts mehr zu sagen.
Was glaubst du, was passiert, wenn ich endlich loslasse?

- Selina.

Feminismus.

Feminismus.
Wer sich mit der Materie nicht auskennt, sollte nichts dazu sagen. Feminismus betrifft weder ausschliesslich Frauen, noch heisst es, dass man Männer hasst.