Sonntag, 7. Mai 2017

i'm not crying on sundays.

Hallo und herzlich Willkommen zurück mit einem Songzitat von Mary Lambert.

Jaa, es ist mal wieder Sonntag Nachmittag, scheinbar scheiss Wetter draussen, und ich bin nicht ausgeschlafen - mal wieder.
Als ich gestern mit einem guten Freund im Restaurant sass und wir es über ein gewisses Thema hatten und dann der Name einer gewissen Person fiel sagte er etwas wie: ach dem bist du ja auch hinterhergerannt, ne?

Und sowas nennt man Freunde.
Freunde, die einem nicht richtig zuhören und welche, die sich falsch erinnern blabla, ach ganz ehrlich? Freunde, die eigentlich keine sind. Welche, die dumm sind. Welche, die nicht so sind wie ich. Manchmal zweifel ich an der Menschheit, sosehr, dass ich teilweise glaube das Leben ganz allein wäre vielleicht doch besser, als sich mit solchen Menschen abzugeben. Menschen, die keine Ahnung haben wer ich bin. Die, in deren Gegenwart man sich irgendwann echt unwohl fühlt.
Ich glaube ich werde nie aufhören, so naiv zu sein, dass mich eines Tages eine Prinzessin in das Leben führt, welches ich tatsächlich leben möchte.

Welches Leben will ich leben? Ich weiss nicht, wie oft ich meine Meinung über unzählige Dinge ändern werde, wie z.B. die Foundation. Hm, riskieren dass es meine richtige Hautfarbe ist aber vielleicht zu dunkel sein könnte oder doch lieber zu helle Foundation kaufen, bei der ich aber viel mit Bronzer nacharbeiten muss?
#firstworldproblems
Ich denke mir auch, eh .. danke Gott (oder wer/was auch immer) dass ich dieses Leben habe, wie es ist. Dass ich solche Sorgen habe, und vielleicht keine weiteren.
Welches Leben will ich leben?
Definitiv nicht dieses, auch wenn ich einiges überhaupt nicht ändern würde.
Ich liebe meinen Job, den würde ich vielleicht garnicht ändern. Mein äusseres würde ich nicht wirklich ändern (also ein paar cm grösser sein .. wäre echt super). Ich schätze ich würde mein Umfeld ändern, oder die Art der Menschen. Oder mir die Menschen aussuchen, die kapieren worum es geht. Diese oberflächlichen Konversationen oder Verabredungen unterdrücken mich, meine Art, meine Gedanken & Gefühle.
Ich fühle mich in die Ecke gedrängt und machtlos, ich werde tatsächlich traurig, wenn ich erleben muss wie einfach gestrickt manche Menschen sind.
Wo sind die, mit denen man stundenlang über Gott und die Welt reden kann?
Die anhand deiner Worte wissen, was du fühlst?
Die dich fühlen.

Ich frage mich wirklich, ob ich diese Hoffnung noch lange aufrecht erhalten kann.
Und falls du dich jetzt fragst, was für eine oberflächliche Bitch ich denn bin, nein. Die Foundation ist nicht mein grösstes Problem. Ich habe unendliche Probleme, die ich mittlerweile ignoriere. Die Baumassnahmen sind gerade pausiert, ich muss mich auf meinen Job und auf mich konzentrieren, mal low hier. Ich meine, das mit der Foundation ist ein Problem, dass lösbar ist. Eines Tages vielleicht.

Verstehst du?
Ich weiss der Post ist ziemlich chaotisch und nicht leicht verständlich, man steckt ja nicht drin.
Aber falls es euch interessiert weshalb ich in letzter Zeit so selten schreibe, dann macht euch einfach irgendwie bemerkbar. Vielleicht erzähl ich euch etwas darüber im nächsten Post.
Momentan hab ich weder etwas was euch etwas angeht (die, die ich persönlich kenne und die anderen ebenfalls nicht) noch etwas anderes spannendes.
Ich wiederhole: mir ist es lieber, dass du die Dinge von mir persönlich hörst, als dass du eigene Hypothesen aufstellst.
Ich hasse das. Deine Wahrheit ist nicht die meine.


Gute Woche wünsche ich euch,
Selina.

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Feminismus.

Feminismus.
Wer sich mit der Materie nicht auskennt, sollte nichts dazu sagen. Feminismus betrifft weder ausschliesslich Frauen, noch heisst es, dass man Männer hasst.