Montag, 21. März 2016

349.' - tellin' you goodbyes.

Ich fahre mit M.S. im Auto, wir fahren einfach. Ich bin dankbar dass er da ist, ich bin entspannt. Nichts was mir Angst machen könnte, umhüllt von der Dunkelheit, ein guter Freund und Musik.
'Be Somebody' läuft und ich singe mit, neben ihm ist es mir egal. Ich weiss dass er meine verrückte Art mag. Dann kommt zwischendurch n bisschen Linkin Park und sogar Avril Lavigne's 'Innocence'.
Ich singe auch bei 'Wonderwall' mit, das ist es wohl, was eine nächtliche Autofahrt an sich hat. Ruhe, Dunkelheit und Musik.

Ich lege meinen Kopf auf ihre Brust und höre ihr Herz schlagen. Ich schmiege mich an sie ran, meine Nase an ihrem Hals und atme tief ein. Früher habe ich mich immer Zuhause gefühlt in diesem Moment, aber selbst dieser unschuldige Duft hat sich verändert. Ich sehe ihr in die Augen, sie sind plötzlich fremd. Ihr Lächeln erreicht weder ihre Augen, noch ist es dasselbe.
Worüber reden du und ich?
Es ist als hätte Jemand die Musik ausgemacht. Das Licht angemacht. Du siehst all das.. was du vorher nicht gesehen hast. All das was nicht mehr da ist.
Es ist kein 'Schluss machen' mehr. Es ist wirklich vorbei. Wir stehen am Ende und ich will nicht springen. Ich bin zu hart gefallen, die alten Wunden sind noch nicht verheilt.
Doch selbst wenn, ich habe all den Respekt verloren. Wir haben den Kampf jetzt verloren.
Es ist tatsächlich vorbei. Manches kann man nicht ändern, nicht verbiegen. Nicht passend machen.
Ich kann nicht springen, ich habe keine Kraft. Ich sehe mich selbst und ich sehe auch, dass es sich nicht lohnt. All diese Kompromisse sind zu mühsam. Meine Regeln zu hart, all die Prinzipien die nicht zu ändern sind. Lass einfach los.
Ich weiss ich darf nicht mit ihr schreiben, aber dazu gehört ein richtiger Abschied. Ich weiss dass es wehtun wird. Es ist Zeit loszulassen.
Das wars, erste große Liebe.
Pass auf dich auf.





'Der Vorwurf brennt in jeder meiner Zeilen,
in Gesprächen die sich lieblos nur verkeilen.
Dein Versprechen hängt längst schon in den Seilen,
wir kratzen Wunden auf, die nicht mehr heilen.


Doch es gibt keinen Grund sich jetzt zu hassen,
denn wer ist Schuld daran, wenn Momente sich verpassen.

Ich hör nicht deine Worte, sie verlaufen sich im Wind.
Du schaust mich an.. doch deine Blicke bleiben blind.

Du bist Irgendwo Anders, Irgendwo Anders..
Und ich spür dich nurnoch schwach.
Du bist Irgendwo Anders..
..Nacht für Nacht lieg ich neben dir wach.
Wir leben doch schon längst nicht mehr unter einem Dach.

Zu grosse Worte haben wir vermieden..
..aus Angst wir könnten uns zu sehr verlieben.
Aber nichts von dieser Angst ist mehr geblieben.
Wir waren zu verschieden, wir sind zu verschieden..

Dein Schweigen,
dein Schweigen spricht Bände.
Jeder Tag beginnt als wär er schon zu Ende.
..allein zu sein, dazu bin ich vielleicht noch nicht bereit.
Aber noch viel schlimmer als das, ist die Einsamkeit..
..zu zweit.

Du bist Irgendwo Anders, 
und ich spür dich nurnoch schwach.
Jede Nacht lieg ich neben dir wach..
..wir leben doch schon längst nicht mehr unter einem Dach.'
[Jennifer Rostock - Irgendwo Anders]

Besser hätte ich es nicht sagen können.


Mach's gut.

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Feminismus.

Feminismus.
Wer sich mit der Materie nicht auskennt, sollte nichts dazu sagen. Feminismus betrifft weder ausschliesslich Frauen, noch heisst es, dass man Männer hasst.