Sonntag, 31. Januar 2016

332.' - nevermind..

Es ist Sonntag, ich bin allein und verbringe den Tag im Bett. Und mir geht es gut. Ich habe dieses Gleichgewicht vermisst.
Ich komme alleine zurecht.
Dennoch, es ist nicht vorbei.
Dieser verzweifelte Gesichtsausdruck, Tränen, Vorwürfe.. laute Stimmen.
Ich schliesse die Augen und gute Erinnerungen kommen wieder zurück.
Ich schüttele den Kopf. Es soll nicht sein.
Je weiter wir gekämpft haben, desto schlimmer haben wir es gemacht.
Ich musste genau die zwei Menschen, die ich so unglaublich geliebt habe, aus meinem Leben streichen. Ich weiss nicht mal ob ich hassen verachten oder gleichgültig sein soll.
Und es wird nicht viel anders. Menschen kommen und gehen.
Alles wird sich verändern. Ich kann keinen meiner Freunde aufzählen, die in meiner unmittelbaren Nähe bleiben werden. ALLES wird sich ändern. Aber bis dahin, tun wir alle so als wäre diese Tatsache nicht da. Ich bin müde von diesen ständigen Veränderungen. Dass nicht eine einzige Sache bleibt wie sie ist. Immer wieder muss ich von vorne anfangen, ich frage mich wozu. Warum tue ich das? Warum liebe ich überhaupt?
Ich will nicht lieben. Niewieder. Niewieder auf diese Art und Weise.
Diese Art und Weise, wo es sich anfühlt, als würde es ewig dauern bis es aufhört wehzutun.
Das ist naiv ich weiss. Natürlich werde ich wieder lieben.
Leben, Leiden, Lachen. Wir wissen schon im vornerein was sich in unserem Leben abspielen wird.
Es geht nicht ohne Enttäuschungen blabla.
Wir Realisten wissen sowas.
Genau dieses ständige Wissen ist das anstrengende.

Aber es ist irgendwie in Ordnung. Es tut eigentlich gut sich damit auseinander zu setzen und realistisch zu sein. Schmerz zuzulassen und dann wieder nicht.
Ich muss das mit B. langsam angehen lassen, ich weiss dass da mehr dahinter steckt.
Aber ich muss aufpassen, wann ich bereit bin wieder einen Schritt auf Jemanden zu zugehen.
Die Wunden sind zu tief, der Verlust zu gross, so leicht ist es nicht.
Nur es wäre so falsch nein zu ihr zu sagen. Es wäre nicht fair.
Ich weiss was ich von meinem Leben will und sie könnte die Frau sein, die uns eine Zukunft schenkt.
"Ich kann für dich kochen", sagt sie und ich muss lächeln.
So eine ist sie, haha.
Und die Sache mit F.? Dieses Mädchen.. nein. Diese Frau macht mich wahnsinnig. Dieser Charackter macht mich verrückt. Das ist eine Frau, die Power hat. Die klar und deutlich sagt was sie will. Sie diskutiert mit dir bis zum bitteren Ende. Sie ist eine, die später auf dem Land leben will. Mit Hund und Kindern. Das, meine Lieben, nenne ich eine gute Frau.
Und ich werde auch eine gute Frau sein.
Ich will zwar nicht auf dem Land leben, keinen Hund und auch keine Kinder.. aber naja dann bin ich die gute, coole Frau.


"Irgendwann werde ich eine Frau sehr glücklich machen."
-
"Ja, das glaube ich auch."

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Feminismus.

Feminismus.
Wer sich mit der Materie nicht auskennt, sollte nichts dazu sagen. Feminismus betrifft weder ausschliesslich Frauen, noch heisst es, dass man Männer hasst.