Donnerstag, 2. Oktober 2014

274.'

Vielleicht gewöhne ich mich daran alleine zu sein. Und einsam. Irgendwie.

273.'

Gut okay, meinen Blog liest keiner. Ist es aus diesem Grund scheisse weiter zu schreiben? Ich habe vorhin nämlich mal durch die ganzen Blogs geklickt, denen ich noch immer folge. So ziemlich alle haben ihren letzten Post vor 1-2 Jahren veröffentlich. Krass. Ein seltsamer Gedanke, wenn man bedenkt dass das hier unsere einzigste Möglichkeit war, uns selbst zu erklären und zu erzählen. Fast alle Posts mit "Hey ihr Lieben", zu beginnen, als wäre es selbstverständlich dass es Menschen, Freunde (oder wie es heisst), gibt die deinen Blog tatsächlich lesen. Um ehrlich zu sein habe ich mit all den Menschen, die einst meinen Blog gelesen haben.. nichts mehr zutun. Liegt warscheinlich daran dass Jungs in meinem Alter notgeile Arschlöcher sind.. oder Männer allgemein? Wie auch immer. Und Mädchen.. naja Mädchen sind kompliziert. Oder man lebt sich auseinander. Man kann es also doch durchaus mild ausdrücken. Hmm..
.. mild kann man all die letzten Geschehennisse nicht nennen, aber gut.
Aus mir soll ja noch ein Mensch werden, der sich nicht permanent in negatives reinsteigert und so ein Scheiss.
Aber hallo? Wenn etwas nicht okay ist, IST ES AUCH NICHT OKAY.
Klar will ich mich bessern, aber noch lange nicht meinen Stolz und meine Würde in die nächstebeste Mülltonne schmeissen.
Ach was rede ich. Welcher Stolz zur Hölle? Schätze ich bin entweder ein naives Miststück ooooder ein naives, dummes Mädchen. Letzteres hört sich zu labil an. Näh.

Vielleicht erneuere ich meine 100 Fragen wieder.
Weil mir langweilig ist.
Weil es sowieso keiner liest.
Hell, yeah.



Sonntag, 10. August 2014

272.'

Ich schätze, eines der grössten Faktoren des Erwachsenwerdens ist das enttäuscht werden. Menschen verändern sich, irren sich. Und wer zahlt den Preis dafür? Wir. Warum sind die Jungs in unserem Alter so widerlich? Geben uns bloss das Gefühl ein Objekt zu sein. Und wir lassen es zu, dumm und naiv wie wir sind. Selbst dein "bester Freund". Was soll der Scheiss? Zeugt das von Männlichkeit mit seinem Schwanz zu denken? Ekelhaft. Ich glaube nicht mehr dran. Weder daran, dass Jungs und Mädchen befreundet sein können, noch daran eine anständige und aufrichtige Beziehung führen zu können. Nicht in unserer Generation, nicht in unserem Alter.

~
Angewiedert von mir selbst stehe ich draussen. Ich friere, obwohl es überhaupt nicht kalt ist. Ich habe ewig nicht so heiss geduscht, meine Haut brennt immernoch. Dennoch fühle ich mich dreckig. Dreckig und benutzt. Dieser Hurensohn wollte mich nur ficken. Eiskalt läuft es mir den Rücken runter. Weiss genau, was ich in meinem letzten Post schrieb. Alles Fassade. So ein verdammter Lügner. Das glühende Ende meiner Zigarette brennt sich in meine Haut, erst da merke ich das ich fertig bin. Zünde noch eine Zigarette an. Ich gebe mir die Schuld für meine Naivität. Ist es denn eine Rechtfertigung, ich hätte versucht zu lieben? Nach allem was war. Erinnerungen kommen hoch. Eiskalte Tränen laufen runter. Er konnte ihn nicht ersetzen verdammt. Meinen besten Freund, meine grosse Liebe, mein Leben. Der Schmerz lässt nicht nach. Diese Leere in meinem Leben klafft immer weiter auseinander. Verdammt, ich liebe dich. Und ich hasse mich dafür, glaub mir.

Samstag, 14. Juni 2014

271.' - "ich bin so einer, ich glaube an die wahre liebe weisst du" - 'ahahahaha, wixxer'

'He stared at her, knowing with certainty that he was falling in love. He pulled her close and kissed her beneath a blanket of stars, wondering how on earth he'd been lucky enough to find her.' - the last song.

Ich habe ein viel zu kurzes Kleid an, schlicht und schwarz. Schwarze Pumps. Ich fühle mich unwohl und kapiere nicht weshalb sie mich immer overdressed, vor allem heute abend. Ich bin aufgeregt, fragt mich nicht wieso. A.I.A. sagte er kommt gleich und ich bin immernochnicht beigeistert. Ich hasse Männer. Dieser Kumpel von iht ist laut ihrer Aussage 18 Jahre alt und ich bin überzeugt dass es ein notgeiles Arschloch ist. Das sind die doch alle in meiner Generation. Ich werde niewieder glauben, vertrauen und jemals lieben können. Warum denke ich ausgerechnet jetzt darüber nach? Ich bin auf dem WC des Cafes in dem wir seit ner knappen Stunde sitzen. Ich stehe vor dem Spiegel und streiche meine Haare zurecht, meinen Lippenstift ziehe ich nicht nach, will nicht billig wirken. Ich atme tief durch und gehe aus der Tür raus und laufe an unseren Platz. Sehe, neben ihr sitzt ein Typ und bleibe kurz stehen. Die aufrechte, sichere Haltung die er besitzt ist mir fremd. Zum Glück sitzen sie mit dem Rücken zu mir. Vorsichtig setze ich mich an meinen Platz gegenüber von den beiden, schaue ihm flüchtig ins Gesicht sage so beiläufig wie möglich 'hallo' und versuche ein Lächeln. Also er auch hallo sagt und mir die Hand gibt und seinen Namen sagt, lässt jede Anspannung nach. Sein Lächeln strahlt eine sicherheit und wärme aus, die mich Augenblicklich wohlfühlen lässt..worauf ich in Panik gerate. Panik bedeutet Smalltalk führen damit es keiner merkt. Das ding ist, ich muss mich überhaupt nicht bemühen irgendwie ein Gespräch zu führen, das geht von selbst. Unfassbar, auf was für einer Wellenlänge wir sind. Panik. Lass niemanden an dich ran, niewieder Jemanden in dein inneres blicken lassen. Der Abend verläuft gut, zu gut. A.I. A. schläft bei mir, und leider ist sie keine Freundin mit der man über sowas reden kann. Gefühlsmässig ist sie ein Wrack. Aber, man.. Ich kann ihn nicht vergessen. Irgendwas an ihm ist interessant, ich weiss nicht was. Ich erinnere mich, diese Aufregung die mich wahnsinnig machte. Die ganze Nacht konnte ich nicht schlafen, irgendetwas an diesem Mann raubt mir bis heute den Atem. Gegen drei Uhr morgens beschliessen A.I.A. und ich eine zu rauchen, ich hoffte dass es mich beruhigen würde. Ich stelle ihr ein paar Fragen über ihn, will unbedingt das er ein guter Mensch ist. Ich will ihn wieder sehen, sein Lachen hören und hören wie er sagt: ja ich auch!" oder: das wollte ich gerade auch sagen.." Sie versichert mir das er ein "ganz lieber Kerl" ist und dann schiesst es aus mir raus: was wenn ich ihn niewieder sehe?' Sie wirft mir einen komischen Blick zu und ich weiss dass sie im Sinne war zu fragen ob er mir gefällt, aber da das nicht ihre Art ist sagt sie nur sie sei mit ihm befreundet und mit mir auch, klar sieht man sich irgendwann wieder. Ähm irgendwann?
Nein, einen Tag später. Die beiden machen unter sich aus, das er sie von mir abholt (er hat uns am abend vorher übrigens auch nach Hause gefahren) und dass sie dann etwas essen gehen. Von mir spricht keiner. Aha. Als ich einen kleinen Kommentar abgebe, von wegen viel Spass undso (ok gut, es war rundum bekannt das ich für meine erste Klausur lernen muss, aber he..) dreht sie sich verwundert zu mir um und fragt ob ich mitkommen will. Ich tue ein bisschen so als müsste ich es mir noch überlegen während sie ihn fragt ob sie mich mitnehmen soll. Und er nur: jaaa *_*. Dann wars das auch mit dem "noch überlegen". Wie am Tag zuvor sitze ich (natürlich was denn sonst?) vorne, dabei kennt sie ihn länger als ich aber hey? Ich bin die Frau. Was wir alle zu dem Zeitpunkt nicht wissen, es aber ahnen. Hahahahahaha. Es ist so, als würden wir uns alle ewig kennen. Seine Nähe ist so vertraut, dass ich in keiner Sekunde daran zweifle das ich mich in ihm nicht täusche. Aber man weiss nie. Die beiden wohnen in der Nachbarstadt? Heisst das so? Auf jedenfall sind es von mir dorthin mit dem Auto 25-30min. A.I.A. und ich machen aus das ich danach mit zu ihr gehe damit wir lernen können. Ja gut und wie komme ich zurück? Dann kommt der Moment in dem ich meine Ängste und meinen Stolz überwinde. Er bietet mir an mich abends wieder nach Hause zu fahren. Ich erst äh nö keine Umstände blabla. Was bin ich denn für ein Idiot? Er bleibt bestimmt, ich gebe nach.. Was heisst nachgeben? Ich sage ja. So. Und während dieser Autofahrt, in der man an der ein oder anderen Abzweigung vorbeifährt undso, lernte ich den Mann meines Lebens kennen.

Dachte ich auch, bis die Fassade in Scherben zerbrach. Bis klar wurde, dass er tatsächlich ein notgeiles Arschloch ist. Ich hätte auf meine Warnsignale achten sollen.

Montag, 5. Mai 2014

269.'

So sind sie eben, die Menschen auf "der anderen Seite." Die, auf der guten Seite. Die mit dem einfachen, perfekten Leben. Die, mit den Alltagssorgen. Und wenn es jemals härter als das kommt, bricht ihre Welt zusammen. Momente, in denen ich lachend den Finger schnipsen würde. Wie lächerlich, lächerlich und unfair. Und ausgerechnet diese Menschen lieben wir, mit keinerlei Verständnis. Siehst du diese Narbe? Die, über die du dich lustig machst und mich "Scheissemo" nennst. Wer bist du und was denkst du dir? Hast du eine Ahnung wie es ist dich selbst zu hassen? Taub zu sein. Dein eigenes Spiegelbild nicht ertragen zu können..
Aber wir wachsen an dem Schmerz, werden stärker. Wir sind nicht verloren.

Samstag, 19. April 2014

268.'

Wisst ihr (wenauchimmer ich anspreche, den Blog liest niemand mehr..egal) Menschen die längst weg sind, sich in keinem Wort verabschiedet oder sich je wieder gemeldet haben.. Diesen Menschen hinterherzutrauern ist Schwachsinn. Sie geben einem einen winzigen Moment lang das Gefühl besonders, ja sogar wertvoll zu sein. Es ist so verdammt einfach ersetzt zu werden, einfach so. Nicht gut genug zu sein. Nicht in das Leben des anderen zu passen. Im Endeffekt stehst du nämlich ganz alleine da, egal was dir versprochen wird. Ich bin eine zu grosse Last, ich weiss. Und was ist Liebe? Ich hab verdammt nochmal keine ahnung, frag nicht. Ich bin kalt geworden, meine Schutzwände ganz hochgebaut, alles voller Hass und Verachtung betrachtend. Denn diesen Jungen, der mich liebt wie ich bin und nicht mit mir überfordert ist.. den gibt es nicht und wird es nie geben. Dieses Gefühl.. Dazu verdammt alleine zu sein, bringt mich um.

Ohne es zu merken haben wir uns verloren. Verdammt wo bist du und wer bist du geworden?

Montag, 17. Februar 2014

267.'

Manchmal stelle ich mir vor, das ich ein komplett sorgenloses Mädchen bin. Ich weiss nicht, ich denke mir das ich noch Hausaufgaben machen müsste oder so. Oder mit dem Hund noch Gassi gehen muss, wenn ich nachhause komme. Das meine Mutter versuchen wird mit mir Small-Talk zu machen, obwohl ich keinen Bock habe. Das ich heute dran bin mit Spülmaschine ausräumen. Lauter so Sachen stelle ich mir vor. Dabei besitze ich keiner dieser Sorgen. Ich besitze ganz anderweitige Probleme. Lustig ist es schon. Nur zu wissen, das es nie anders sein wird.. tja das ist natürlich scheisse.

Ach, was solls.

Sonntag, 26. Januar 2014

266.'

Alles ist irgendwie seltsam.

Die Welt.
Die Menschen.

Ganz ehrlich,
ich führe doch ein scheiss Leben.

Montag, 6. Januar 2014

265.' - ich kann das nicht einfach lassen, du musst mir zeigen wie..

Ich kann mir vorstellen, das es schwer zu begreifen ist. Das es für alle um mich herum selbstverständlich ist, zu sagen: er behandelt dich wie ein Stück Scheisse, vergiss ihn!'
Aber sie verstehen nicht, das er alles war was ich hatte. Ich habe es nie bemerkt. Er war immer da.. Immer. Egal was war. Ich fiel, er fing mich auf. Ich weinte, er hat die Tränen weggewischt. Er war die einzigste Konstanz die ich hatte. Ich hab ihm mehr vertraut als irgendjemand anderem. Mehr als mir selbst. Er war mein Ufer, mein Fels.. die Sonne zu der ich gerannt bin. Wie ein Engel, der viel zu gut war. Im Endeffekt war er mehr als das. Ein Freund, eine Affäre, ein Retter, die Liebe. Es ist unbegreiflich, wieso diese Diestanz, dieser Abstand.. diese Abweisung zwischen uns steht.
"Ich liebe dich nicht."
Ach? Schau mal was du angerichtet hast, meine Welt liegt in Scherben. Mein Herz verblutet.. Siehst du wie diese Scherben in meine Haut schneiden? Ich bin nichtmehr ich selbst. Und egal was ich tue.. Ich erreiche ihn nicht mehr. Er lässt mich hier einfach verbluten, alles wird dunkel.. komm, lass mich sterben. Du brauchst mich nicht. Stimmt ja.
Du tust so als hättest du mich nie gebraucht. Vielleicht ist das ja wahr. Möglicherweise habe ich dich immer gebraucht und du mich nicht. Und seit du sie hast, bin ich vollkommenegal. Jetzt hast du ja deinen tollen Sex, deine Liebe für deine Männlichkeit. Die Tussi, die dir alles verzeiht. Tolles Leben, kein Kampf, Verlass auf ihre Liebe. Stimmt, du hast recht. Was willst du dann mit mir? Das ist schön und einfach in deinen Augen. Aber irgendwann wirst du merken, dass das Leben nicht für sowas bestimmt ist.  Nichts was SO einfach ist, ist weder ECHT noch auf irgendeine Art und Weise SCHÖN. Und es wird jeden Tag schlimmer, es fühlt sich so an, als müsste ich sterben weil ich dich nichtmehr habe. Aber wenn ich dich liebe, muss ich dich deinen Weg gehen lassen..

Feminismus.

Feminismus.
Wer sich mit der Materie nicht auskennt, sollte nichts dazu sagen. Feminismus betrifft weder ausschliesslich Frauen, noch heisst es, dass man Männer hasst.